Routines: Your Secret Weapon to a Balanced Life

Updated: Jan 27

Routine (Nomen: Handlung, die durch mehrfaches Wiederholen zur Gewohnheit wird).

Klingt nach etwas Langweiligem und Ödem? Halt, nicht so schnell. Routinen können sich wiederholen, aber genau da passiert die Magie.


Was sind Routinen?


Routinen sind eine Reihe von unbewussten Verhaltensweisen (Gewohnheiten), wie Zähneputzen oder das Anziehen von Kleidung. Dabei musst du nicht an jeden noch so kleinen Schritt denken, du tust es einfach. Bring ein paar Gewohnheiten in eine strukturierte Reihenfolge und du hast deine Routine: Aufstehen, Zähne putzen, Kaffee kochen, auf die Yogamatte springen, sich fertig machen und zur Arbeit gehen.


Routinen müssen geübt werden, bevor sie ein Teil von dir werden. Es ist wie beim Autofahren: Anfangs muss man wirklich auf jeden noch so kleinen Schritt achten und jetzt fährt man einfach zur Arbeit und singt dabei seine Lieblingslieder.


Sobald du deine Routinen geübt hast, passieren sie ganz natürlich und erfordern nicht viel Entschlossenheit oder Willenskraft. Du denkst kaum darüber nach, du tust sie einfach. So bleibt dir viel mehr Energie für die wirklich großen Entscheidungen des Tages wie zum Beispiel wan du dein Sidebusiness startest oder ob du deine Wohnzimmerwand doch in zartgrün streichst.


Natürlich kann es auch schlechte Routinen geben. Stell dir vor, du kommst nach einem anstrengenden Tag ausgelaugt nach Hause und isst erstmal das Schokoeis leer anstatt dein gesundes Abendessen zu kochen. Und dann lässt du dein Workout für 3 Folgen Grey's Anatomy sausen. Versteh mich nicht falsch, ich liebe Eiscreme gepaart mit einer guten Serie, aber dieses Verhalten kann schnell zu einer schlechten Routine werden, wenn du nicht aufpasst. (Ja, wir können schlechte Routinen umprogrammieren, aber das ist für einen anderen Blogpost.)


Wenn du mehr über Gewohnheiten und wie sie funktionieren wissen willst, kann ich dir The Power of Habit von Charles Duhigg nur wärmstens empfehlen oder du checkst diesen Artikel aus.


Die Benefits von positiven Routinen


Okay, da du jetzt weißt, was eine Routine ist, lass uns über die Vorteile von Routinen sprechen.



1. Anker und Ruhepunkte bilden


Tage voller Desorganisation und Unvorhersehbarkeiten können sehr stressig sein und unsere Angst erhöhen. Nicht zu wissen, was los ist, unsicher zu sein, wie der Tag verlaufen wird, versetzt das Stressreaktionssystem unseres Körpers in höchste Alarmbereitschaft, was bedeutet, dass unser Gehirn auf Überleben aus ist und keine klaren und fundierten Entscheidungen treffen kann. Wir verlieren viel Energie und fühlen uns ausgelaugt.


Routinen können als Anker dienen und uns eine klare Tagesstruktur voraussagen. Egal, wie der Tag laufen wird: zu wissen, dass wir gleich nach der Arbeit laufen gehen, um 19 Uhr zu Abend essen und gegen 22 Uhr ins Bett gehen, kann sehr beruhigend sein.


The certainty of routines can help us to manage the uncertainties that life can throw at us.

2. Stress reduzieren und deine Zeit managen


Hattest du jemals das Gefühl, dass deine To-do-Liste so lang ist, dass du sie nie schaffen wirst? Der Tag hat nicht genug Stunden, um alles zu erledigen? Zu viele Projekte laufen und du versuchst immer noch, dein Zuhause und dein Privatleben wie ein Profi zu managen?


Unser Gehirn mit all den Dingen zu füllen, die wir tun müssen, kann extrem überwältigend sein und nimmt wertvollen Denkraum ein. Vor allem zu entscheiden, was zuerst und wann zu tun ist, verbraucht viel Energie, die wir wichtigeren Dingen zuweisen könnten. Tägliche oder wöchentliche Routinen reduzieren die Notwendigkeit, jeden Tag Entscheidungen zu treffen. Durch Routinen wissen wir genau, welche Aufgaben wir erledigen müssen, ohne zu viel überlegen, entscheiden oder denken zu müssen. Routinen beseitigen das Rätselraten und die Unsicherheit aus Teilen unseres Tages, wodurch wir uns besser unter Kontrolle und weniger gestresst fühlen.



3. Schlafroutine


Schlaf ist das erste, worauf die meisten von uns in stressigen Zeiten verzichten. Mehr Stunden am Tag zu haben scheint eine gute Idee zu sein, aber wenn wir diese wertvollen Stunden Schlaf (7-9 Stunden pro Nacht) auslassen, werden wir weniger produktiv, weil unser Körper und Geist nicht die Ruhe bekommen, die sie brauchen um sich zu regenerieren und wieder aufzuladen.


Schlaf spielt eine wichtige Rolle für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Während wir schlafen passieren faszinierenden Dinge. Unser Körper arbeitet daran, unsere mentale und physische Gesundheit aufrecht zu erhalten. Unsere Blutgefäße werden repariert, unser Immunsystem gestärkt und unser Hormonhaushalt ausbalanciert. Unser Gehirn braucht Schlaf, um Schadstoffe auszuspülen, aber auch um neue Verbindungen herzustellen und zu stärken, Probleme zu lösen, kreativer zu werden und neue Informationen zu speichern.

Eine Schlafroutine zu haben, d.h. zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen und aufzuwachen (+/- eine Stunde) hilft unserem Körper, einen regelmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus aufzubauen. Es wird uns leichter fallen, zur Ruhe zu kommen, einzuschlafen, und wir werden besser schlafen, wenn wir eingeschlafen sind.





4. Health und Fitness


Wenn wir hohen Anforderungen ausgesetzt sind, ist es besonders wichtig, dass wir uns mit vollwertiger Nahrung und Bewegung versorgen.

Essen und Bewegung können unsere Stimmung und die Funktionsweise unseres Gehirns wirklich beeinflussen. Wenn wir gestresst sind, neigen wir, zu verarbeiteten, raffinierten Lebensmitteln zu greifen. Wir haben keine Lust zu kochen oder aufzuräumen und wollen etwas, das schnell geht. Die Sache ist, dass diese Lebensmittel unsere körperliche und geistige Gesundheit beeinflussen.

Dasselbe gilt für Training. Bewegung ist ein totaler Stimmungsaufheller und so wichtig, um unsere Körper- und Gehirnfunktionen aufrechtzuerhalten.


Routines can help us keep a balanced lifestyle in stressful times.

Es ist wichtig, dass wir versuchen, unsere Nahrungsaufnahme und Fitness so ausgewogen wie möglich zu halten. Routinen ermöglichen es uns, Zeit zum Kochen, Essen und Bewegen zu blocken. So können wir eine bessere Auswahl an Lebensmitteln, regelmäßiges Essen und eine konsequente Bewegung unseres Körpers unterstützen.



5. Die wichtigen Dinge einbauen


Das Erstellen von Routinen ermöglicht es uns, Zeit für die wichtigen Dinge einzubauen. Dazu gehören Zeit zum Ausruhen, Entspannen und Spaß haben. Wenn wir uns diese Zeit nicht nur vornehmen, sondern in unseren Kalender eintragen, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass wir uns diese Zeit auch wirklich für uns selbst nutzen. Ob das Lesen, Spazierengehen, mit unseren Haustieren Spielen, Basteln oder ein Treffen mit Freunden zum Abendessen ist, ganz egal. Hauptsache, du fühlst dich dabei wohl und es bereichert dich.



So erstellst du eine großartige Routine


Nimm dir etwas Zeit und setz dich sich mit Stift und Papier hin. Schreib alles auf, was du im Laufe einer Woche jeden Tag tust. Gibt es etwas, das du reduzieren oder kürzen kannst? Gibt es etwas, das du miteinander kombinieren kannst? Siehst du etwas, was du als Routine tun kannst, etwas, das du jeden Tag oder jede Woche zu einer festgelegten Zeit tust. Durchsuch das Internet, um dich von den Routinen anderer Menschen inspirieren zu lassen, aber denk daran, dass wir alle unterschiedlich sind. Was für dein Vorbild funktioniert, funktioniert möglicherweise nicht für dich. Wir alle haben unterschiedliche Leben, Bedürfnisse, Wünsche, Körper, Gehirne usw. Lass deine neuen Routinen für dich und deinen Lebensstil funktionieren. Gib dir ein wenig Zeit, übe deine Routinen und sie werden sich bald wie selbstverständlich anfühlen. Wenn du das Gefühl hast, dass etwas nicht funktioniert, ändere es einfach.


Welche Routine wirst du als nächstes beginnen? Lass es mich wissen und erzähle unserer Community, was sich geändert hat.


Learn, grow, inspire!

Marisa


 

Referenzen:

https://charlesduhigg.com/how-habits-work/

https://raisingchildren.net.au/grown-ups/family-life/routines-rituals-relationships/family-routines

https://www.timecamp.com/blog/2018/11/daily-routine/

https://www.medicalnewstoday.com/articles/324847.php

https://www.health.harvard.edu/blog/nutritional-psychiatry-your-brain-on-food-201511168626


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